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Aktuell

Sommerfest im Helmut-Dahringer-Haus und Oskar-Scherrer-Haus

Vergangene Woche wurden in den Einrichtungen der Gaggenauer Altenhilfe die Sommerfeste für die Heimbewohner veranstaltet. Trotz kühler Witterung versammelten sich, bereits am Dienstag, die Heimbewohner im Speisesaal und Foyer des Dahriner-Hauses. Heimleiter Eberhard Veser begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste, besonders den Vorsitzenden des Altenhilfe Vereins Oberbürgermeister  Christof Florus und Vorstandsmitglied Pfarrer Ralf Velimsky.  Für gute Stimmung sorgte das Trio „Vitalos“ um Christa und Manfred Herrmann sowie Edgar Merkel. Die gesanglichen Darbietungen boten den Zuhörern Ausschnitte aus Oper und Operette sowie bekannte Lieder zum Mitsingen und Schunkeln. Ein kleiner Vortrag der Bewohnerin Rosemarie Koch und ein Gedicht der Heimbeiratsvorsitzenden, Maria Binz, rundeten das Programm ab.

Am Mittwoch konnte Heimleiter Peter Koch, bei herrlichem Sonnenschein die Bewohner des Oskar-Scherrer-Hauses zum alljährlichen Sommerfest begrüßen. Auftakt des Nachmittags, war der Auftritt der „OSH-Badenixen mit Bademeister Ronny.“ Mitarbeiter in lustigen  Badekostümen und der entsprechenden  alten Schlagermusik sorgten für große Heiterkeit unter den anwesenden Gästen. Orientalische Stimmung kam auf, als die kleinen Bauchtänzerinnen des Turnvereins Sulzbach mit ihrer bunten Kleidung durch den Raum wirbelten. Zwischen den Auftritten spielte Gunter Janischowski auf dem Akkordeon altbekannte Musikstücke.
Für das leibliche Wohl der Gäste sorgten die Küchenmitarbeiter und der Leitung von Joachim Bieringer im Helmut-Dahringer-Haus und Marco Glatt im Oskar-Scherrer-Haus. Es gab Kaffee und Kuchen, anschließend wurden die Bewohner mit Grillspezialitäten und leckeren Salaten verwöhnt. Ein herzliches Dankeschön gilt auch den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Gaggenauer Altenhilfe Vereins, die für das gute Gelingen der Veranstaltungen beitrugen. 

Hausmeister mit Leib und Seele

„Mann der ersten Stunde wurde verabschiedet“

Als Gerhard Lojek als Vorarbeiter einer Rastatter Elektrofirma 1974 den Auftrag hatte, im Rohbau des Helmut-Dahringer-Hauses verantwortlich die Elektroanlage zu installieren, ahnte er nicht, dass dieses Haus ihn sein weiteres berufliches Leben nicht mehr freigeben würde. Denn als er sich im Anschluss 1976 für die Stelle des Hausmeisters bewarb, hatte er die besten Karten. Kannte er das Haus doch wie kein anderer. Und dass der aus Husum stammende besonnene Nordfriese auch persönlich gut reinpasste, hatten die Verantwortlichen inzwischen selbst erfahren.

Mit seiner Frau Elvira zog er auch selbst in eine Wohnung im Haus ein. Dies hatte sicher viele Vorteile, denn die Wege waren kurz. Sicher manchmal auch zu kurz, wenn zu schnell und auch zu Unzeiten nach ihm gerufen wurde. „Die inzwischen auf 220 angewachsenen Bewohner wussten, dass sie bei ihm immer ein offenes Ohr und vor allen Dingen Hilfe fanden. Er ist ein sehr zuvorkommender und angenehmer Mensch“, stellt Erika Binz, die Vorsitzende des Heimbeirats, fest.

Ebenfalls von Anfang an dabei ist der heutige Heimleiter Eberhard Veser, der zeitgleich als Küchenchef im Haus anfing. Er erinnert sich: „In der Anlaufphase wurde sehr viel Neuland beschritten. Besonders die neue Haustechnik forderte meinen damals ebenfalls noch jungen Kollegen. Immer wieder musste er gerufen werden. In über 35 Jahren hat sich ein besonderes Vertrauensverhältnis und eine gegenseitige Wertschätzung entwickelt.“

Zu den unzähligen permanenten Kleinaufträgen kamen auch Projekte wie der komplette Heizungsaustausch oder Neu- und Umbauten. Hier war bereits in der Planung der Praktiker Lojek immer gefragt. Er war dann auch der Ansprechpartner für die Bauhandwerker und andere Fremdfirmenmitarbeiter.

Nachdem sich das Dahringer-Haus immer mehr auch zur kulturellen Begegnungsstätte entwickelte, war unser Hausmeister bei der technischen Umsetzung und Durchführung der Veranstaltungen stets ein viel gefragter Mann.

Seit Juni im Unruhestand steht als große Herausforderung erst einmal der Umzug in eine neue Wohnung in Gaggenau an. Aber der Garten wird weiter von seiner Frau Elvira gepflegt und der Rasen wird von ihm ehrenamtlich gemäht. Mit „seinem Haus“ und den Bewohnern fühlt er sich so verbunden, dass er auch weiter gerne seine Erfahrung einbringt.

Langjährige Mitarbeiterin und Praxisanleiterin Margarethe Theberath wird in den Ruhestand verabschiedet

Zwei Jahrzehnte war Margarethe Theberath bei der Gaggenauer Altenhilfe tätig. Am 1. August 1992 begann Frau Theberath im Helmut-Dahringer-Haus, über einen Zeitraum von zwei Jahren, die Ausbildung zur Altenpflegehelferin in Teilzeit. Damals war das ein einmaliges Projekt zusammen mit der Anne-Frank-Schule Rastatt, dass Frauen, denen es durch die Familie noch nicht möglich war Vollzeit zu arbeiten, die Möglichkeit bot, trotzdem eine Ausbildung oder Umschulung zu machen. Frau Theberath wollte danach aber unbedingt die Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin weiter absolvieren und machte zwei Jahre später die Schulfremdenprüfung, ebenfalls an der Anne-Frank-Schule, mit lobenswertem Abschluss. Bis 1998 war Schwester „Marga“ als stellvertretende Wohnbereichsleitung in der Kurzzeit- und Tagespflege im Helmut-Dahringer-Haus tätig. Ab Februar 1998 wurde ihr die Leitung des Wohnbereichs NB 4 übertragen. Aufgrund ihres Fachwissens, ihres unermüdlichen Engagements und ihrem sozialen Umgang mit Kolleginnen und Kollegen wurde Margarethe Theberath im Februar 1999 als Mentorin verpflichtet und belegte in der Zeit von März bis November 2000 eine berufsbegleitende Weiterbildung.

In der Zeit ihrer Tätigkeit als Praxisanleiterin erweiterte der Gaggenauer Altenhilfe Verein die Kooperation der Anne-Frank-Schule Rastatt mit der Berufsfachschule für Altenpflege in Baden-Baden, der Robert-Schuman-Schule.

In einer kleinen Feierstunde im Kreise der Kolleginnen und Kollegen dankten die Heimleitungen Eberhard Veser und Peter Koch für die gute Zusammenarbeit. Im Laufe der vergangenen zwanzig Jahre hat Frau Theberath über 80 Auszubildende durch die Ausbildung geführt, zuerst nur im Helmut-Dahringer-Haus und nach Eröffnung des Oskar-Scherrer-Hauses war sie auch dort für die Auszubildenden zuständig. Sie hatte für die jungen Menschen stets ein offenes Ohr und stand mit den berufsbegleitenden Schulen in gutem Kontakt. Damit den Auszubildenden auch in Zukunft kompetente Kollegen zur Seite stehen, wurden in den vergangenen Monaten zwei Mitarbeiterinnen zu Praxisanleiterinnen weitergebildet. Seit Mai sind Sabrina Weiler und Stefanie Heinrich die neuen Ansprechpartner, wenn es um fachliche Fragen zur Ausbildung geht.

Muttertag im Helmut-Dahringer-Haus

Am Muttertag, 13. Mai 2012 lud Herr Pfarrer Bäuerle die Bewohnerinnen und Bewohner des Helmut-Dahringer-Hauses zum Muttertags-Gottesdienst in die Kapelle ein. Begleitet wurde dieser Gottesdienst von der Musikgruppe St. Anna aus Bischweier unter der Leitung von Johanna Schulz-Heberling.

 

 Anschließend haben sich zum 36. Mal die Musikerinnen und Musiker der Harmonika-Vereinigung Gaggenau zum traditionellen „Muttertags-Konzert“ ins Helmut-Dahringer-Haus eingefunden. Unter der Leitung von Sandra Eller erfreuten sie die Bewohner mit bekannten deutschen Liedern, Italo Pop Hits und Gedichten zum Muttertag. Die zahlreich erschienen Gäste applaudierten kräftig und Heimleiter Eberhard Veser dankte den Akteuren für das abwechslungsreiche Programm, vor allen Dingen für die jahrzehntelange Treue zum Helmut-Dahringer-Haus.

 

Am Montag, 14. Mai 2012 besuchten ca. 80 Kinder des Kindergarten St. Marien, unter der Leitung von Frau Traub, die Heimbewohner des Helmut-Dahringer-Hauses und erfreuten diese mit einem bunten Muttertagsprogramm.

"Ohne Partnerschaft geht es nicht"


IHK-Projekt "Wirtschaft macht Schule": Kooperationsvereinbarung im Dahringer-Haus unterzeichnet

Gaggenau/Murgtal. "Wirtschaft macht Schule" - ein Projekt der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe, das nicht nur für die Stadt Gaggenau, sondern auch für die umliegenden Gemeinden von zentraler Bedeutung sein könnte. Entsprechend groß war das Interesse anlässlich der Kooperatiosunterzeichnung im Foyer des Helmut-Dahringer-Hauses.

Auf der einen Seite stehen als Vertragspartner die Gaggenauer Altenhilfe e.V. und die Murgtal-Werkstätten & Wohngemeinschaften, auf der anderen Seite die Realschulen Gaggenau und Gernsbach, die Merkurschule Ottenau und die Johann-Belzer-Schule Weisenbach-Forbach.

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Esel aus Winkel im Oskar-Scherrer-Haus

Im Garten des
Oskar-Scherrer-Hauses hatte sich letzte Woche ganz besonderer Besuch angesagt, Karim und Baldur, zwei Eselchen aus Winkel waren zur Freude der Bewohner mit ihren Besitzern Claudia und Rolf Scharer aus Gaggenau-Winkel gekommen. Die Bewohnerinnen und Bewohner haben sich sehr über die zahmen Huftiere gefreut, manche Erinnerung sind wach geworden.

 

Heinz Fütterer "Der weiße Blitz" erzählt aus seinem Leben als Sportler

heinz fttererHeimleiter Eberhard Veser und Heimbeiratsvorsitzende Maria Binz konnten kürzlich Heinz Fütterer, ehemaliger deutscher Leichtathlet und Olympiamedaillengewinner, als Gast beim Erzählcafe im Helmut-Dahringer-Haus begrüßen. Der aus Elchesheim-Illingen stammende Fütterer wurde der „weiße Blitz" genannt. Seine größten Erfolge sind drei Europameistertitel 1954 und 1958, die Einstellung des 100-Meter-Weltrekords 1954, 1955 neuer Hallenweltrekord über 60 Meter sowie eine olympische Bronzemedaille 1956. Fütterer war jahrelang Deutschlands schnellster Sprinter. Seinen ersten 100-Meter-Sprint kurz nach Kriegsende gewann er noch als „Barfüßler". Die zahlreich erschienenen Zuhörer waren begeistert von unterhaltsamen und interessanten Ausführungen des Sportlers, der im Laufe seiner Sportlerkarriere auf der ganzen Welt unterwegs war und für seine Verdienste mehrere Ehrungen erfahren durfte. Er war unter anderem 1954 Sportler des Jahres, bekam 1981 das Bundesverdienstkreuz und ist Ehrenbürger von Elchesheim-Illingen.

 

Runder Tisch "Pflege" ins Leben gerufen

Ein Treffen der Führungskräfte der ambulanten und stationären Altenhilfe im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden fand neulich im Helmut-Dahringer-Haus statt. Auf der Agenda stand die Bundesinitiative "Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege".

Oberbürgermeister Christof Florus bezeichnete in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Gaggenauer Altenhilfe e. V. das Gesprächsthema als einen Punkt, der "heute schon auf den Nägeln brennt und im Lauf der nächsten Jahre und Jahrzehnte ein ernsthaftes Problem werden könnte, so nicht heute schon die Weichen in die richtige Richtung gestellt werden." Damit  meinte er den "steigenden Altenpflegebedarf und den damit einhergehenden Fachkräftebedarf".

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Grünpflegeschnitt an der Außenanlage des Helmut-Dahringer-Hauses

Auf Initiative von Vorstandsmitglied Jens Unser wurde am vergangenen Samstag ein Grünpflegeschnitt an der Außenanlage des Helmut-Dahringer-Hauses durchgeführt.

Bereits am frühen Samstagmorgen trafen sich die ehrenamtlichen Helfer Roland Ihle und Rudi Heck, die bereits die Pflegschaft des Teiches im Garten des Dahringer-Hauses übernommen haben, Nicolas Faber und Steffen Ramic-Heck (ehemalige Zivildienstleistende) und Mitarbeiter der Gaggenauer Altenhilfe Jan Ohlerich, Mario Schlör und Markus Leier sowie die Heimleitungen Eberhard Veser und Peter Koch um die Grünpflanzen zurück zu schneiden.

Diese Aktion wurde unterstützt durch die Firma Spezialtransporte Hurrle aus Ottenau, die kostenlos einen Container incl. Abtransport des Grüngutes zur Verfügung stellte sowie die Leihgabe eines Balkenmähers der Stadtwerke Gaggenau. Für das leibliche Wohl sorgte die Metzgerei Krug aus Ottenau und Firma Schäfer-Schmitt Getränkevertriebsgesellschaft mbH aus Baden-Baden.

Den ehrenamtlichen Helfer und Spendern, die sich an dieser Aktion beteiligt haben, ein herzliches Dankeschön.

Schule für Musik und darstellende Kunst zu Gast im Oskar-Scherrer-Haus

Zum traditionellen "Treff Musikschule" hatten neun Schüler der "Schule für Musik und darstellende Kunst" Gaggenau mit ihren Lehrkräften ein kurzweiliges und abwechslungsreiches Programm für die Bewohner des Oskar-Scherrer-Hauses vorbereitet.

Jochen Baier, der durch das Programm führte, konnte zahlreiche Bewohner willkommen heißen. Linus Maier, Alexander Class und Tabea Reinauer musizierten am Klavier des Hauses. Die Blasinstrumente präsentierten Lisa Steinhoff, Katharina Beißert (Querflöte) und Lara Moritz sowie Valentin Baumann (Klarinette). Das Trio Lea Rieger, Moritz Arndt und Marcel Schiller brachten mit dem Schlagwerk rhytmischen Schwung in die Veranstaltung. Emir Demirdögen (Gitarre) und Jennifer Lorenz (Gesang) konnten  mit ihren Darbietungen ebenfalls das applausfreudige Publikum überzeugen. Schulleiter Achim Rheinschmidt, der einige Schüler am Klavier begleitete, intonierte zusammen mit der Gesangslehrerin Gabriele Brucker-Sieg am Ende der Veranstaltung noch bekannte Volkslieder, die der spontan gemischte Chor aus Bewohnern, Gästen und Schülern gerne aufnahm. Die Heimbewohner waren begeistert und spendeten viel Beifall. Heimleiter Peter Koch dankte Achim Rheinschmidt für das große Engagement, die die Musikschule dem Verein Gaggenauer Altenhilfe bereits seit vielen Jahren entgegenbringt. Besonderts erfreut war Koch darüber, dass seit diesem Jahr auch Konzerte im Oskar-Scherrer-Haus stattfinden. Der Dank ging natürlich auch an die jungen Akteure, die die Zuhörer mit ihrer Musik erfreuten.