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Gaggenauer Altenhilfe e.V.
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Aktuell

Neubau Hausgemeinschaften E3 erhält den Namen Gerhard-Eibler-Haus

In seiner letzten Sitzung hat der Vorstand des Gaggenauer Altenhilfe e.V. einstimmig den Beschluss zur Namensgebung des Neubauvorhabens mit dem Arbeitstitel „Hausgemeinschaften - E3“ getroffen. Die Einrichtung wird den Namen Gerhard-Eibler-Haus erhalten. Mit dieser Entscheidung bleibt der Verein der Tradition seiner Namensgebungen treu. 

Gerhard Eibler war von 1972 bis 1990 evangelischer Stadtpfarrer in Gaggenau. Er war Gründungsmitglied und wirkte im Vorstand bis zu seiner Pensionierung 1990.

Der Gaggenauer Altenhilfe Verein ist seit seiner Gründung 1973 ein einzigartiges Beispiel kommunaler Zusammenarbeit und bürgerschaftlichen Engagements. In seiner Vereinsstruktur ist dies schon in besonderer Weise angelegt, da nicht nur die politische Gemeinde durch den Oberbürgermeister im Vorstand vertreten ist, sondern auch die beiden großen Kirchen einen Vertreter im Vorstand stellen.  

Die bestehenden Einrichtungen des Vereins tragen die Namen der beiden Gründungsväter,     dem ehemaligen Oberbürgermeister Dr. Helmut Dahringer und dem ehemaligen katholischen Stadtpfarrer Oskar Scherrer. Mit der aktuellen Namensentscheidung wird das neue Haus nun nach dem dritten Gründungsvater benannt.

Hierdurch kommt in besonderer Weise die tiefe Verbundenheit des Vereins mit der Großen Kreisstadt Gaggenau und seinen Bürgern zum Ausdruck.

Konzert der Schule für Musik und darstellende Kunst - Projekt "Treff-Musikschule"

Sonnenschein durchflutet die Räume des Oskar-Scherrer-Hauses und die jungen Musiker treffen nach und nach ein, stimmen ihre Instrumente und versuchen noch ein paar Töne auf dem Klavier zu spielen bevor es endlich los geht. Viele Heimbewohner haben sich eingefunden und freuen sich auf das Konzert.

Maria Geyer begrüßt die Besucher, sowie die Kollegen und den Schulleiter Achim Rheinschmidt, und beginnt den musikalischen Reigen mit den 9 bis 12jährigen Streichern. Sofka und Sam -Polly Oliver und ein Divertimento von Sh. M. Nelson erklingen im gut abgestimmten, dynamisch differenzierten Zusammenspiel.

Rebecca Haupt, Cello, die schon im vorgehenden Streicherensemble ihr souveränes Spiel unter Beweis stellen konnte, zeigt im Zusammenspiel mit ihrem Bruder Benedict, dass die Hausmusik wieder im Kommen ist. Mit „Go, tell aunt Rhody" zeigen die Beiden, dass die Musik Spaß macht.

Den ersten Auftritt am Klavier (Klasse Michael Nobs) meistert Mia Hassenstein trotz anfänglichem Lampenfieber und zeigt mit den Stücken „Frühlingsfest" und „Der alte Brunnen" aus der Klavierschule von W. Schaum gute Ausbildung.

„Chicken Rag" von A. Holzer-Rhomberg gestaltet Amelie Frank, Violine (Klasse Boriana Baleff) mit sicherem Bogenstrich. Bettina Berg, Violoncello (Klasse Elmira Gutterer) gefiel mit ihrer Interpretation des ersten Satz aus der barocken Sonate von Michel Corette. Mit dem berühmten Albumblatt „für Elise" von L. van Beethoven spielte sich Sebastian Philipp, Klavier (Klasse Michael Nobs) in die Herzen der Heimbewohner. Benedict Haupt, Klavier (Klasse Michael Nobs)

spielte das Präludium C-dur von J. S. Bach schon sehr sicher und mit gutem Anschlag.

Aus Tschaikowksy's Album für die Jugend interpretierte Nina Kawa, Violine (Klasse Boriana Baleff) das Neapolitanische Lied einfühlsam und charmant. Ein weiterer Höhepunkt war das 3- sätzige Duo von Jacques Offenbach, das Benedikta Heider, Violoncello, mit ihrem Lehrer Josef Gomolka vortrug – klangschön und sauber gespielt – musikalisch gut ausgearbeitet.

David Herrmann, Klavier (Klasse Michael Nobs) zeigte mit zwei kurzen Stücken „Country Ballad" von Ch. Norton und Mystical Island von D. Hellbach eine solide Leistung. Den Abschluss bildete das Streicherensemble 3 unter der Leitung von Maria Geyer. Mit „Teatime – Letzte Umarmung und Tango Santiago" - Satz von Uwe Heger - zeigte das Ensemble sichere musikalische Gestaltung und Spaß am Zusammenspiel. Mit vier Volksliedern - gesetzt für drei Violinen von Klaus Hertel - beendete das Streicherensemble das Konzert.

Das Programm, durch das Maria Geyer sachkundig führte, fand großen Beifall bei den Senioren. Heimleiter Peter Koch bedankte sich für das Engagement der Schüler und Ihrer Eltern, die gemeinsam mit Geschwistern sehr zahlreich vertreten waren.

 

Gemeinderat stellt die Weichen für eine Neuausrichtung der Gaggenauer Altenhilfe

Der Verein Gaggenauer Atenhilfe, dessen Vorstandsvorsitzender Oberbürgermeister Christof Florus ist, hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Weichen für die Zukunft der Seniorenbetreuung in Gaggenau zu stellen. „Unser Ziel besteht darin, Gaggenau für die Zukunft gut zu positionieren", unterstrich Florus in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Nachdem die Kleinkindbetreuung in Gaggenau bereits eine Vorreiterrolle im Landkreis einnimmt, richte man jetzt den Fokus verstärkt auf die Seniorenbetreuung. Alles zusammen ergebe die Vision eines familienfreundlichen Gaggenaus.

Grundlage für die Überlegungen auf dem Gebiet der Altenhilfe sind Vorgaben der Landesheimbauverordnung Baden-Württemberg vom 18. April 2011, die demographische Entwicklung und Empfehlungen des Kreispflegeplans 2011 des Landkreises Rastatt sowie des Kuratoriums Deutsche Altenhilfe (KDA). Mit der Weichenstellung für die Zukunft trägt der Verein aber auch dem baulichen Zustand des 1976 in Dienst gestellten Helmut-Dahringer-Hauses Rechnung.

Dabei ist laut Heimleiter Peter Koch folgende Liste abzuarbeiten:

Bauliche Sanierung und Umbau des Helmut-Dahringer-Hauses, Bismarckstr. 6, zu einem KDA-Quartiers-Haus der 5. Generation. Damit verbunden sind eine Reduzierung der Zahl der Pflegeplätze von 163 auf 100 Plätze, die Schaffung von 30 Tagespflegeplätzen sowie der Ausweis von 30 Wohnappartements. Mit der Realisierung dieses Vorhabens soll erst begonnen werden, wenn der Bau einer neuen stationären Pflegeeinrichtung mit 60 Pflegeplätzen in räumlicher Nähe zum Oskar-Scherrer-Haus, Willy-Brandt-Straße, abgeschlossen ist. Vorgesehen ist hier eine Einrichtung der sogenannten 4. Generation (Hausgemeinschaftenkonzept) mit vier Hausgemeinschaften à 15 Bewohnern.

Überarbeitung des Küchenkonzeptes mit dem Ziel, am Standort Oskar-Scherrer-Haus eine Zentralküche zu schaffen und Küchendienstleistungen insoweit teildezentralisiert vorzuhalten.

Nach heutigem Kenntnisstand erforderten Umbau und Sanierung des Helmut-Dahringer-Hauses sowie die Schaffung einer Zentralküche einen Investitionsaufwand in Höhe von geschätzt ca. 12,3 Millionen Euro, wie Stadtkämmerer Andreas Merkel in seiner Eigenschaft als Finanzvorstand des Vereins Gaggenauer Altenhilfe erläuterte. Der Neubau eines Pflegeheims mit 60 Plätzen sei mit Investitionskosten von ca. 5,5 Millionen Euro (ohne Grundstückskosten) veranschlagt. Weil von Land und Landkreis kein Geld zu erwarten sei, sei der Verein auf eine Förderung und Unterstützung durch die Belegenheitsgemeinde/Stadt angewiesen.

Eine entsprechende Förderung könne wie folgt gestaltet werden:

Für die Sanierung und den Umbau des Helmut-Dahringer-Hauses und die Schaffung einer Zentralküche:

• Gewährung eines zinslosen Darlehens der Stadt in Höhe von 10 % der Investitionskosten, max. in Höhe von 1,23 Millionen Euro.

• Gewährung eines zinsgünstigen Darlehens der Stadt in Höhe von 22,6 % der Investitionskosten, max. jedoch in Höhe von 2,78 Millionen Euro.

Für Neubau einer neuen Pflegeeinrichtung in der Willy-Brandt-Straße:

• Überlassung des benötigten Baugrundstücks im Rahmen eines Erbbaurechts, wobei der Erbbauzins, entsprechend der Handhabung bei kulturellen und sporttreibenden Vereinen, außervertraglich als Zuschuss verrechnet wird.

• Gewährung einer Kommunalbürgschaft für die Aufnahme von Kapitalmarktdarlehen zum Bau der neuen Altenhilfeeinrichtung bis zur Obergrenze von max. 5,5 Millionen Euro.

Der Gemeinderat stimmte dieser Vorgehensweise jetzt einstimmig zu.

Quelle: Stadtverwaltung Gaggenau (Gaggenauer Woche vom 18.10.2012; Manfred Mayer, Pressestelle) 

Mitstreiter für Mehrgenerationen-Treff in Gaggenau gesucht

Das Gaggenauer Ärzte-Ehepaar Helmut und Hedda Koch hält sein Ohr am Puls der Zeit. Sie sind Gastgeber eines privaten Gesprächssalons und haben die Gaggenauer Tafel initiiert. Jetzt suchen sie Mitstreiter, um einen Mehrgenerationen-Treff in Gaggenau auf den Weg zu bringen.

„Wir wollen wieder erfahrbar machen, dass Generationen voneinander lernen und profitieren können. Wir möchten Kindern, Jugendlichen, jungen Familien und Senioren die Möglichkeit bieten, miteinander Zeit zu verbringen und einander besser verstehen zu lernen. So werden die Generationen einander wieder mehr Wertschätzung entgegenbringen und bereit sein, Verantwortung füreinander zu übernehmen", erläutert Koch die Absicht.

Interesse an einer guten Kooperation bekundet hätten bisher unter anderen der Seniorenrat Gaggenau, der Verein Gaggenauer Altenhilfe, die Stadt Gaggenau, die Diakonie Karlsruhe, die Caritas Rastatt, das Gaggenauer Jugend- und Familienzentrum, verschiedene Seniorengruppierungen, Kirchen, die Soroptimisten Gaggenau/Murgtal und das DRK Gaggenau und Ottenau.

„Wir setzen uns zum Ziel, in Netzwerken generationenübergreifend, interkulturell, sozialraumorientiert und interreligiös zu arbeiten. Zusammen mit allen relevanten Institutionen und Gruppen im Raum Gaggenau wollen wir anbieten: Beratung, Begleitung, Betreuung, Bildung und Unterstützung: Der Mensch mit seinen Stärken, Bedürfnissen und Wünschen steht im Mittelpunkt", so Koch weiter.

Durch intensiven Kontakt mit bestehenden Gruppierungen und Vereinen solle klargestellt werden, wo noch Bedarf an zusätzlichen oder erweiterten Angeboten besteht. „Das heißt, wir wollen bedarfsorientiert und partnerschaftlich mit anderen Gruppierungen zusammenarbeiten beziehungsweise ergänzende Angebote machen", unterstreicht Koch. Auf der Agenda stünden: Bekämpfung von Kinderarmut, gelebte Integration und Inklusion, Kinder-Förderung, Hilfe für Alleinerziehende, Angebote von Prävention/Intervention, Sprachförderung, Weiterbildungsangebote für alle Bevölkerungsgruppen, Angebot lebenslanges Lernen, Betreuung, Teilhabe am Arbeitsmarkt , verbesserte Pflegestrukturen (besonders im häuslichen Bereich nach Abstimmung mit Senioren, ihren Wünschen und Bedürfnissen), Vermittlung von Medienkompetenz.

Zentrale Einrichtung des Unternehmens solle ein Café als Treff sein, offen für

alle Generationen. Hier könne man dann nicht nur Kaffee trinken, sondern auch Kontakte knüpfen, sich austauschen oder auch diverse Angebote wahrnehmen. Dazu komme es sowohl räumlich wie auch inhaltlich zu einer engen Kooperation mit der Gaggenauer Altenhilfe. Die Eröffnung im Helmut-Dahringer-Haus sei für Januar/Februar 2013 vorgesehen.

„Für die Inbetriebnahme eines solchen Projektes sind wir auf engagierte ehrenamtliche Mithilfe der Gaggenauer Bürgerinnen und Bürger angewiesen", weiß Koch. Wer sich einbringen möchte oder zunächst einmal an einem rein informellen Zusammenkommen interessiert sei, möge sich bitte in Verbindung setzen mit Hedda und Helmut Koch (Tel. 07225-1244 / E-Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. ) oder mit Gerrit Große (Tel. 07225-4174 / E-Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. ) . „Die Finanzierung stellen wir uns über Spenden, Stiftungsgelder und Landesmittel vor", sagt Koch. Die Schirmherrschaft für einen Mehrgenerationen-Treff in Gaggenau hat Oberbürgermeister Christof Florus übernommen.

Quelle: Stadtverwaltung Gaggenau (Ausgabe, Gaggenauer Woche vom 20.09.2012; Bild Stvw.)

DRK Ortsverein Gaggenau e. V. lud die Senioren der Gaggenauer Altenhilfe zur Kaffeefahrt ein.

Mitte August wurden die rüstigen Bewohnerinnen und Bewohner des Helmut-Dahringer-Hauses und Oskar-Scherrer-Hauses wieder von der DRK Ortsgruppe Gaggenau zur traditionellen „Kaffeefahrt ins Blaue" eingeladen. Bei herrlichem Sonnenschein und Temperaturen um die 30° C führte der Ausflug mit dem Bus dieses Mal über Baden-Baden, weiter ins Rebland nach Bühl-Vimbuch. Im Gasthaus „Engel" angekommen, gab es für die Gäste Kaffee und Kuchen. Die Ausflügler genossen den schönen Nachmittag, bei dem die Bewohnerinnen und Bewohner beider Einrichtungen zusammentreffen und viele interessante Gespräche zustande kommen.

drk4Viel Freude hatten alle beim gemeinsamen Singen. Nach einem kleinen Vesper wurde wieder zur Heimfahrt aufgebrochen, die nochmals durch Baden-Baden führte. Heimleiter Eberhard Veser und Pflegedienstleitung Juliana Veit-Springer dankten Frau Kahles (DRK Ortsverein Gaggenau) für den gelungenen Nachmittag, dem Busunternehmen Mann für die angenehme Fahrt im Reisebus und dem Rollicar-Team aus Gernsbach, die die Rollstuhlfahrer transportierten. Besonders für diese Heimbewohner, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, ist so ein Ausflug eine herrliche Abwechslung. Gegen 19 Uhr kamen die Bewohner, bestens gelaunt, wieder zurück.

 

Fachkräftemangel in der Altenpflege - Gaggenauer Altenhilfe verstärkt sein Ausbildungsangebot

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Die Heimleiter Eberhard Veser und Peter Koch begrüßten am 1. August 2012 zwölf junge Menschen zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres. Der Gaggenauer Altenhilfe e.V. hat schon in den vergangenen Jahren viel Wert auf eine qualitativ hochwertige Ausbildung gelegt. Um dem zukünftig zu erwartenden Fachkräftemangel entgegen zu steuern, wurde die Anzahl der Ausbildungsplätze mit dem neuen Ausbildungsjahr nochmals deutlich erhöht. Der Verein möchte so seiner gesamtgesellschaftlichen Verantwortung, als Träger der Altenhilfe, gerecht werden. Im Rahmen eines Einführungstages wurden die neuen Auszubildenden neben den Heimleitern von den Pflegedienstleitungen und den drei Praxisanleiterinnen, die für die praktische Ausbildung in den Einrichtungen zuständig sind, begrüßt. Sie hatten die Möglichkeit die verschiedenen Bereiche des Helmut-Dahringer-Hauses, des Oskar-Scherrer-Hauses und des Ambulanten Dienstes kennen zu lernen und wurden über die Rahmenbedingungen der Ausbildung informiert. Beim gemeinsamen Grillen zum Ausklang des Tages, stand das ungezwungene Kennenlernen der Mitstreiter im Vordergrund.

Sommerfest im Helmut-Dahringer-Haus und Oskar-Scherrer-Haus

Vergangene Woche wurden in den Einrichtungen der Gaggenauer Altenhilfe die Sommerfeste für die Heimbewohner veranstaltet. Trotz kühler Witterung versammelten sich, bereits am Dienstag, die Heimbewohner im Speisesaal und Foyer des Dahriner-Hauses. Heimleiter Eberhard Veser begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste, besonders den Vorsitzenden des Altenhilfe Vereins Oberbürgermeister  Christof Florus und Vorstandsmitglied Pfarrer Ralf Velimsky.  Für gute Stimmung sorgte das Trio „Vitalos“ um Christa und Manfred Herrmann sowie Edgar Merkel. Die gesanglichen Darbietungen boten den Zuhörern Ausschnitte aus Oper und Operette sowie bekannte Lieder zum Mitsingen und Schunkeln. Ein kleiner Vortrag der Bewohnerin Rosemarie Koch und ein Gedicht der Heimbeiratsvorsitzenden, Maria Binz, rundeten das Programm ab.

Am Mittwoch konnte Heimleiter Peter Koch, bei herrlichem Sonnenschein die Bewohner des Oskar-Scherrer-Hauses zum alljährlichen Sommerfest begrüßen. Auftakt des Nachmittags, war der Auftritt der „OSH-Badenixen mit Bademeister Ronny.“ Mitarbeiter in lustigen  Badekostümen und der entsprechenden  alten Schlagermusik sorgten für große Heiterkeit unter den anwesenden Gästen. Orientalische Stimmung kam auf, als die kleinen Bauchtänzerinnen des Turnvereins Sulzbach mit ihrer bunten Kleidung durch den Raum wirbelten. Zwischen den Auftritten spielte Gunter Janischowski auf dem Akkordeon altbekannte Musikstücke.
Für das leibliche Wohl der Gäste sorgten die Küchenmitarbeiter und der Leitung von Joachim Bieringer im Helmut-Dahringer-Haus und Marco Glatt im Oskar-Scherrer-Haus. Es gab Kaffee und Kuchen, anschließend wurden die Bewohner mit Grillspezialitäten und leckeren Salaten verwöhnt. Ein herzliches Dankeschön gilt auch den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Gaggenauer Altenhilfe Vereins, die für das gute Gelingen der Veranstaltungen beitrugen. 

Hausmeister mit Leib und Seele

„Mann der ersten Stunde wurde verabschiedet“

Als Gerhard Lojek als Vorarbeiter einer Rastatter Elektrofirma 1974 den Auftrag hatte, im Rohbau des Helmut-Dahringer-Hauses verantwortlich die Elektroanlage zu installieren, ahnte er nicht, dass dieses Haus ihn sein weiteres berufliches Leben nicht mehr freigeben würde. Denn als er sich im Anschluss 1976 für die Stelle des Hausmeisters bewarb, hatte er die besten Karten. Kannte er das Haus doch wie kein anderer. Und dass der aus Husum stammende besonnene Nordfriese auch persönlich gut reinpasste, hatten die Verantwortlichen inzwischen selbst erfahren.

Mit seiner Frau Elvira zog er auch selbst in eine Wohnung im Haus ein. Dies hatte sicher viele Vorteile, denn die Wege waren kurz. Sicher manchmal auch zu kurz, wenn zu schnell und auch zu Unzeiten nach ihm gerufen wurde. „Die inzwischen auf 220 angewachsenen Bewohner wussten, dass sie bei ihm immer ein offenes Ohr und vor allen Dingen Hilfe fanden. Er ist ein sehr zuvorkommender und angenehmer Mensch“, stellt Erika Binz, die Vorsitzende des Heimbeirats, fest.

Ebenfalls von Anfang an dabei ist der heutige Heimleiter Eberhard Veser, der zeitgleich als Küchenchef im Haus anfing. Er erinnert sich: „In der Anlaufphase wurde sehr viel Neuland beschritten. Besonders die neue Haustechnik forderte meinen damals ebenfalls noch jungen Kollegen. Immer wieder musste er gerufen werden. In über 35 Jahren hat sich ein besonderes Vertrauensverhältnis und eine gegenseitige Wertschätzung entwickelt.“

Zu den unzähligen permanenten Kleinaufträgen kamen auch Projekte wie der komplette Heizungsaustausch oder Neu- und Umbauten. Hier war bereits in der Planung der Praktiker Lojek immer gefragt. Er war dann auch der Ansprechpartner für die Bauhandwerker und andere Fremdfirmenmitarbeiter.

Nachdem sich das Dahringer-Haus immer mehr auch zur kulturellen Begegnungsstätte entwickelte, war unser Hausmeister bei der technischen Umsetzung und Durchführung der Veranstaltungen stets ein viel gefragter Mann.

Seit Juni im Unruhestand steht als große Herausforderung erst einmal der Umzug in eine neue Wohnung in Gaggenau an. Aber der Garten wird weiter von seiner Frau Elvira gepflegt und der Rasen wird von ihm ehrenamtlich gemäht. Mit „seinem Haus“ und den Bewohnern fühlt er sich so verbunden, dass er auch weiter gerne seine Erfahrung einbringt.

Langjährige Mitarbeiterin und Praxisanleiterin Margarethe Theberath wird in den Ruhestand verabschiedet

Zwei Jahrzehnte war Margarethe Theberath bei der Gaggenauer Altenhilfe tätig. Am 1. August 1992 begann Frau Theberath im Helmut-Dahringer-Haus, über einen Zeitraum von zwei Jahren, die Ausbildung zur Altenpflegehelferin in Teilzeit. Damals war das ein einmaliges Projekt zusammen mit der Anne-Frank-Schule Rastatt, dass Frauen, denen es durch die Familie noch nicht möglich war Vollzeit zu arbeiten, die Möglichkeit bot, trotzdem eine Ausbildung oder Umschulung zu machen. Frau Theberath wollte danach aber unbedingt die Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin weiter absolvieren und machte zwei Jahre später die Schulfremdenprüfung, ebenfalls an der Anne-Frank-Schule, mit lobenswertem Abschluss. Bis 1998 war Schwester „Marga“ als stellvertretende Wohnbereichsleitung in der Kurzzeit- und Tagespflege im Helmut-Dahringer-Haus tätig. Ab Februar 1998 wurde ihr die Leitung des Wohnbereichs NB 4 übertragen. Aufgrund ihres Fachwissens, ihres unermüdlichen Engagements und ihrem sozialen Umgang mit Kolleginnen und Kollegen wurde Margarethe Theberath im Februar 1999 als Mentorin verpflichtet und belegte in der Zeit von März bis November 2000 eine berufsbegleitende Weiterbildung.

In der Zeit ihrer Tätigkeit als Praxisanleiterin erweiterte der Gaggenauer Altenhilfe Verein die Kooperation der Anne-Frank-Schule Rastatt mit der Berufsfachschule für Altenpflege in Baden-Baden, der Robert-Schuman-Schule.

In einer kleinen Feierstunde im Kreise der Kolleginnen und Kollegen dankten die Heimleitungen Eberhard Veser und Peter Koch für die gute Zusammenarbeit. Im Laufe der vergangenen zwanzig Jahre hat Frau Theberath über 80 Auszubildende durch die Ausbildung geführt, zuerst nur im Helmut-Dahringer-Haus und nach Eröffnung des Oskar-Scherrer-Hauses war sie auch dort für die Auszubildenden zuständig. Sie hatte für die jungen Menschen stets ein offenes Ohr und stand mit den berufsbegleitenden Schulen in gutem Kontakt. Damit den Auszubildenden auch in Zukunft kompetente Kollegen zur Seite stehen, wurden in den vergangenen Monaten zwei Mitarbeiterinnen zu Praxisanleiterinnen weitergebildet. Seit Mai sind Sabrina Weiler und Stefanie Heinrich die neuen Ansprechpartner, wenn es um fachliche Fragen zur Ausbildung geht.

Muttertag im Helmut-Dahringer-Haus

Am Muttertag, 13. Mai 2012 lud Herr Pfarrer Bäuerle die Bewohnerinnen und Bewohner des Helmut-Dahringer-Hauses zum Muttertags-Gottesdienst in die Kapelle ein. Begleitet wurde dieser Gottesdienst von der Musikgruppe St. Anna aus Bischweier unter der Leitung von Johanna Schulz-Heberling.

 

 Anschließend haben sich zum 36. Mal die Musikerinnen und Musiker der Harmonika-Vereinigung Gaggenau zum traditionellen „Muttertags-Konzert“ ins Helmut-Dahringer-Haus eingefunden. Unter der Leitung von Sandra Eller erfreuten sie die Bewohner mit bekannten deutschen Liedern, Italo Pop Hits und Gedichten zum Muttertag. Die zahlreich erschienen Gäste applaudierten kräftig und Heimleiter Eberhard Veser dankte den Akteuren für das abwechslungsreiche Programm, vor allen Dingen für die jahrzehntelange Treue zum Helmut-Dahringer-Haus.

 

Am Montag, 14. Mai 2012 besuchten ca. 80 Kinder des Kindergarten St. Marien, unter der Leitung von Frau Traub, die Heimbewohner des Helmut-Dahringer-Hauses und erfreuten diese mit einem bunten Muttertagsprogramm.